Beratungshotlines: +49(0) 89 4444 679 250 | +43(0) 732 272 88 00

14 Tage Rückgaberecht • Kostenloser Rückversand

Transatlantic Fitness

  • The Pursuit Of Better

    Es gibt viele Gründe dafür sich fit zu halten - die Gesundheit, die Optik, die Herausforderung, das Wohlbefinden.

    Am Ende ist der Ansporn für viele von uns eine bessere Version unserer selbst zu werden/zu sein.

    Was inspiriert Dich? Was sind Deine Beweggründe? Ist es letztendlich doch einfach unser Urinstinkt weshalb es uns immer wieder Spaß macht uns zu bewegen?

    Das TRX Video, dass wir heute für Dich haben ist zum einen einfach schön anzuschauen zum anderen sehr motivierend - bring Dich in Bewegung!

  • Was versteht man unter Athletiktraining?

    Autor: Andreas Könings | Intelligent Personal Training, Alfter www.intelligent-personal-training.de

    Dazu ist es erst einmal wichtig den Begriff "Athletik" zu definieren, bevor man das Athletiktraining genauer beschreiben und deren Voraussetzungen klären kann.
    Der Begriff Athletik stammt aus dem Griechischen und beschreibt einen Menschen mit kräftigem Körperbau und ausgeprägter Muskulatur, aber auf der anderen Seite auch einen Sportler und Wettkämpfer. Schon hier wird klar, warum man das funktionelle Training per Definition (Ziel des funktionsfähigen Bewegungsapparates) vom Athletiktraining trennen muss. Denn die Ziele und Inhalte des Athletiktrainings sind:

    - Maximale Wettkampffähigkeit
    - Maximale mentale Stärke
    - Maximale Schnelligkeit
    - Maximale Kraft (Schnell- und Reaktivkraft)
    - Maximale sportartspezifische Leistungsfähigkeit

    Wie sie bereits wissen ist die Voraussetzung für ein sicheres und effizientes Athletiktraining im besten Falle immer ein funktionsfähiger Bewegungsapparat.
    Wenn man sich jedoch in Fitnessstudios oder generell im Breiten- und Amateursport umsieht, ist diese Voraussetzung leider häufig nicht anzutreffen. Selbst im Profisport ist dies nicht immer gegeben. Denn ein Profi muss jederzeit trainieren, spielen und vor allem gewinnen. Dies geht häufig zu Lasten der Funktionalität und der Verletzungsprävention und ist zurückzuführen auf einen meist hohen Leistungsdruck (Fans, Sponsoren, Vereine usw.), enge Spielpläne sowie einem (zu) hohen sportartspezifischen Trainingsaufkommen.

    So ist auch im Leistungssport davon auszugehen, dass nicht jeder Profi- oder Leistungssportler über einen ausreichend funktionsfähigen Bewegungsapparat verfügt, was wiederum die Verletzungsgefahr signifikant erhöht. Dies bedeutet im Sinne eines funktionellen Athletiktrainings, den Körper optimal auf athletische und höher intensive Belastungen/Trainingsformen vorzubereiten.
    Die schon erwähnten Vorrausetzungen hierfür sind eine optimale Beweglichkeit aller Strukturen, wie auch eine gute (sehr gute) funktionelle Kraft sowie Stabilität. Erst dann darf ein außerordentlich hoher Leistungsabruf, zu denen ein maximal intensives Athletiktraining oder entsprechende Wettkämpfe gehören, erfolgen. Dazu muss ein Körper in der Lage sein hohe Belastungen und technisch komplexe Bewegungsabläufe umzusetzen. Jedoch ist dies vor allem bei vielen Trainingsanfängern (aber leider auch Leistungssportlern) erst nach Monaten oder sogar Jahren individuellen, systematischen und kontrollierten wie auch funktionellen Trainings möglich.

    Dies bedeutet für dich: trainiere intelligent, kontrolliert und planmäßig! Baue deinen Körper langsam und gezielt auf und nutze ihn nicht aus (überanspruche ihn nicht).

  • PART I - Es ist allerhöchste Zeit gesund zu werden

    Autor: Sam Schürenberg | S.A.M Sports Athletics www.facebook.com/sportsathleticsmedicine

    Warum ist es eigentlich so schwer und mühselig sich gesund zu ernähren?
    Weil der Ernährungsplan so schwer einzuhalten ist? Oder weil man in der heutigen Welt beim Einkaufen nicht mehr weiß, was nun gesund ist und was nicht? Ich denke, dem Athleten des Alltags geht es so.

    Ich möchte euch nicht mit Ernährungsplänen vollquatschen, die ihr nicht einhalten könnt, oder es euch nach gewisser Zeit zum Hals raushängt. Mir geht es darum, dass ihr ein Verständnis dafür entwickelt, was dem Körper gut tut und auch eure Performance positiv beeinflusst. Ich möchte euch zeigen, was ihr in euren Einkaufswagen werft und was nicht.
    Die Meisten geben 100 € für Ernährungspläne aus, die sie aus dem Internet haben oder bezahlen jemanden, der sie aus dem Internet hat. Das Netz ist voll mit solchen Plänen, die manchmal auch gut sein können. Aber die ganze Fülle an verfügbaren Informationen wirkt erdrückend und erschwert es, die vielen, teils auch widersprüchlichen Ratschläge zu verstehen und umzusetzen. Setzt euch lieber kurz hin und beschäftigt euch mit der Materie. Allzu schwer ist es nicht und man muss kein Ernährungswissenschaftler sein.

    Zum Thema Junkfood:
    Müssen wir wirklich auf Junkfood verzichten?

    Wir alle gehen gerne mal zu Mc, Burger King oder Subway und das ist auch gut so, denn wir alle müssen essen. Und wir lieben Essen. Wer kennt die Situation, in der ihr mitten in eurem Ernährungsplan steckt und der Rest der Mannschaft, Freunde oder Familie geht zum Mc und ihr dürft nichts essen? In diesem Moment hassen wir alle das Essen. Nochmal...MÜSSEN wir darauf verzichten?
    Klar mach ich mir als Physio und Trainer meine Gedanken über Ernährung und wie man sie optimal einsetzen kann um Erfolge zu erzielen. Morgens oder Abends Eiweiß? Casein oder Whey (geschweige von den ganzen Brands)? Manchmal wissen wir gar nicht mehr was gut für uns ist, weil die Flex, Muscle & Fitness und die ganzen Magazine mit Werbung so vollgepumpt sind. Und jedes einzelne Produkt ist der Wahnsinn and they all make u strong and lean..... Not.

    Ich finde dieses Thema sehr anstrengend und nervenaufreibend, weil die meisten Menschen in diesem Bereich sehr beratungsresistent sind. Jeder von uns ist gerne bereit einzukaufen und Kohle für Supplemente und Zeug auszugeben, das er überhaupt nicht braucht. Viele trainieren auch sehr hart mehrmals die Woche, um nur an ein Ziel zu kommen. Nämlich gesund zu sein und dabei noch gut auszusehen. Sobald es aber zur Ernährung kommt, machen die meisten Menschen dicht und sind nicht mehr bereit hart dafür zu arbeiten, weil sie sich dann völlig überfordert fühlen.

    VÖLLIG ZU RECHT!

    Ich spreche jetzt aus Erfahrung. So toll die Ernährungsweisen auch sind, so sehr sind die meisten auch viel zu radikal und kaum umsetzbar, wenn man keinen Koch hat oder Profisportler ist. Die Umsetzung von gesunder Ernährung ist viel zu extrem. Wir alle kennen die "gesunden" Ernährungsformen und wie sie heißen (Paleo, Low Carb, High Fat, Gluteen-free, intermittent Fasting, High Protein, etc. etc.).
    Kennt ihr die Typen, die seit Jahren immer mit den neuesten Produkten und der aktuellen Diät fahren, welche grad IN ist, aber sich seit Jahren NICHTS an der körperlichen Konstitution verändert hat? Wer erkennt sich wieder? Ich mich schon auch ein bisschen, leider.
    Ernährung muss nicht so kompliziert sein.

    Ab sofort können wir das Wort "Ernährung" vergessen und nennen es "Verpflegung". Denn schließlich müssen wir unseren Körper pflegen und nicht nur mit Mikro und Makronährstoffen in Pulverform vollstopfen.
    Wir kommen mit langfristigen Diäten eh nicht klar. Das ist zu radikal. Wenn wir Bodybuilder wären, dann müssten wir tatsächlich auf vieles verzichten. Aber wir, die Athleten des Alltags, manche sogar aktive Sportler in Mannschaften brauchen keinen Fettgehalt von unter 10%. Denn wir wollen ja nicht auf die Bühne. Entweder sind wir gleich viel zu extrem oder leicht leidenschaftslos. Aber ohne Extrem geht's, ohne Leidenschaft nicht. Leidenschaftslosigkeit führt zu mittelmäßigen Ergebnissen. Wer will bitte mittelmäßig sein? So eine Grauzone wäre schon ziemlich cool, oder?

    Sowas Bequemes........, aber..... Bequem gewinnt kein Spiel (Franc Ribéry)

    Optimal wäre eine Verpflegungsform, die sich UNS anpasst, nicht umgekehrt. Die meisten von uns sind am Arbeiten, haben Jobs oder sind Studenten und nicht immer zuhause, deswegen können wir nicht immer kochen und haben auch nicht immer auf dasselbe Lust. Manchmal muss es eben schnell gehen. Jeder kennt es auch, wenn das Training ziemlich hart war, so dass man Abends auch mal die bösen Kohlenhydrate braucht. Das ist die pure Realität. Habt deswegen kein schlechtes Gewissen.

    Aber wie erreichen wir denn nur unsere Ziele und wie können wir es auch langfristig einhalten?
    Ich persönliche halte mich an Mark Verstegen (u.a. Trainer der deutschen Fußballnation) und seine 80/20 Regel.

    Hintergrund: jede Zwischenmahlzeit ist eine Gelegenheit, dem Körper neue, frische Energie zuzuführen. Euer Speiseplan sollte zu 80% aus Speisen bestehen, die gut für euch sind. Die restlichen 20% dürfen gerne mal nicht so ideale Speisen sein. (ihr wisst wovon ich rede ;))
    Das hält euch bei Laune und gibt euch viel Lebensqualität. Am besten ist es in "Quality-Time". Das ist die Zeit mit euren Liebsten ohne Arbeit und Stress. Hier schenkt euch die Schokolade oder der Burger mehr Genuss, anders als in der Arbeit, wo die Schokolade auf dem Tisch steht und jeder reingreifen kann. Bewusst, aber dennoch mit Genuss.

    Aber wie und wann ihr euch nicht so ideal nährt, bleibt euch überlassen.
    Mir persönlich nimmt der Verzicht an sechs Tagen in der Woche mehr Energie, als mir dieser eine Cheatday gibt. Damit keine Missverständnisse entstehen. Senkt eure Ansprüche keinesfalls. Haltet euch an eure Vorgaben aber esst achtsam damit ihr einen Gegenpol zum wahl- und gedankenlosen Konsum habt.
    Merke: 80% erreichen, und das zu 100%!

    100% können so aussehen, in dem ihr ganz einfach Farbe auf euren Teller bringt:

    ROT: Kirschen, rote Beete, Tomaten. Alles gut fürs Herz. (Nein, Schokolade ist nicht gut fürs Herz ;))
    BLAU/VIOLETT: Heidelbeeren, Pflaumen, Auberginen. Regt die Blutzirkulation an.
    WEIß: Knoblauch, Zwiebeln, Blumenkohl. Stärkt das Immunsystem.
    GRÜN: Brokkoli, Spinat, Kiwis. Gut für die Muskulatur.
    GELB: Ananas, gelbe Paprika, Karambole. Gut fürs Gehirn.
    ORANGE: Karotten, Orangen, Süßkartoffeln. Gut für die Augen und die Haut. (Orangen machen keine Orangenhaut).

    Das war natürlich längst nicht alles, wie ihr an eure Ziele kommt und welche Lebensmittel auf euren Teller sollten.

    Ich möchte euch motivieren, mutig zu sein und euch mit gesunder Verpflegung auseinander zu setzen. Ihr könnt nichts falsch machen. Gesunde Verpflegung kann auch sehr gut schmecken und muss weder fad und langweilig sein, noch bedarf es großer Mühe.
    Es geht auch nicht darum jeden Tag perfekt zu essen, aber häufiger als nicht.
    Die Farbe auf dem Teller ist erst der Anfang.

    Gute Protein-, Fettquellen und Anhaltspunkte wie ihr eure Verpflegung richtig angeht und auch leicht verinnerlichen könnt, kommen im nächsten Part. Bleibt gespannt.

    Euer S.A.M

  • PART II - Unkomplizierte Ernährung, die schmeckt und gesund ist

    Autor: Sam Schürenberg | S.A.M Sports Athletics www.facebook.com/sportsathleticsmedicine

    Wir waren dabei stehen geblieben, dass es darum geht, häufiger gesund zu essen. Ihr habt bereits ein paar Lebensmittel gefunden, welche Farbe auf euren Teller bringen.

    Ich werde euch nicht mit langweiligem Fachwissen und Fachausdrücken zu ballern, mit denen die meisten eh nichts anfangen können.
    Gute Protein- und Fettquellen, Omega 3&6 Mikro und Makronährstoffe und deren Verstoffwechselung bleiben euch erspart. Ich zeige euch nur ganz einfach ein paar Lebensmittel die gut für euch sind.

    Ihr braucht zunächst eine Checkliste, wenn ihr eure Verpflegung und Mahlzeiten vorbereiten wollt:
    Energiezufuhr
    Aufbau
    Schutz und Vorbeugung (Muskel, Augen, Haut, und Organe etc. wollen geschützt sein und Ihr wollt nicht krank werden
    und Hydrierung (ihr braucht Wasser!)

    Deckt eure Mahlzeit all diese Punkte ab? zumindest zu 80% :-)?

    Es gibt viele Strategien um sich zu verpflegen. Hier habe ich euch nur eine Beispielliste für euch.
    Je konsequenter ihr diese Punkte einhaltet, desto besser werdet ihr euch fühlen und schneller regenerieren. (falls ihr einen Performance-Tag hattet)

    Dies sind die Strategien:
    - Ernährung als Verpflegung betrachten, das geht einfach
    - nicht die 80/20 Regel vergessen
    - minimal verarbeitete Lebensmittel konsumieren
    - stärkt euch mit fettarmen Protein, nicht mit weißem Mehl
    - Esst gesunde Fette
    - Esst frisches und farbenfrohes Obst und Gemüse
    - täglich frühstücken
    - im 3 Stunden Rhythmus essen
    - trinkt genug! ( 30-40g Wasser pro Kg Körpergewicht pro Tag )
    - auch während dem Training trinken.
    - vor dem Workout stärken
    - NACH dem Workout stärken
    Falls nötig, könnt ihr auch euer Workout durch weitere Präparate ergänzen

    Auf den ersten Blick erscheint einem das alles als sehr viel Input, ist aber auch sehr leicht umzusetzen. Ihr braucht nur ein bisschen Disziplin. Falls Ihr keine Zeit zum Frühstücken habt, dann steht einfach 20 min früher auf! Diese Zeit hat JEDER! Veräppelt euch nicht selbst.
    Es geht um eure Einstellung und wie ihr das ganze angeht. Auf Sparflamme fahren bringt euch nicht weiter und jedes Workout durch das ihr euch quält ist nur halb so effektiv, wenn Ihr nicht auf eure Verpflegung achtet!

    Kommen wir nun zu ein paar guten Lebensmitteln mit fettarmen Proteinquellen.
    Fettarmes Protein spielt eine entscheidende Rolle dabei, unseren Energiehaushalt stabil zu halten, außerdem spendet es Nährstoffe, die den Körper regenerieren und reparieren und das Immunsystem stärken und noch vieles mehr.

    Hier nur ein paar Beispiele für alle, die dran interessiert sind.
    - Huhn (115 Gramm enthält ca. 35 Gramm )
    - Kabeljau oder Lachs: 170 Gramm etwa 40
    - Thunfisch: 170 Gramm in Lake auch etwa 40 Gramm
    - Fettarmes Schweinefleisch und Rindfleisch: ( 115 Gramm etwa 35 Gramm )
    - Hüttenkäse: 1 Tasse etwa 28 Gramm
    - 1 Ei: 6 Gramm
    - 1 Eiweiß: 3 Gramm

    Ich habe schon eine Reihe von gesunden Lebensmitteln mit Farbe genannt, die sich wunderbar in einen schmackhaften, nährstoffreichen Speiseplan integrieren lassen. Aber einige Lebensmittel sind besonders gut für euren Trainingstag oder anstrengenden Arbeitstag geeignet. Mir geht es jetzt nicht darum euch mit Zahlen und Fakten zuzuschütten sondern lediglich euch Informationen zu geben, was man im Markt in seinen Einkaufswagen so schmeißt. Manche Dinge haben euch in eurer Kindheit vielleicht nicht geschmeckt…give it a 2nd chance!

    Hier habt Ihr mal eine Liste über 40 TOP Nahrungsmittel:
    Artischocken
    Austern
    Avocados
    Beeren
    grüne Bohnen
    Brokkoli
    Büffelfleisch oder Rindfleisch aus der ökologischer Haltung
    Eier
    Granatapfel
    Chiasamen
    Grüner Tee
    Grünkohl
    Hanfsamen
    Ingwer
    Kefir
    Kirschen
    Kiwi
    Knoblauch
    Kokosnuss
    Lachs
    Leinsamen
    Mandeln
    Mangold
    Naturjoghurt
    Olivenöl
    Oregano
    Petersilie
    Pistazien
    Quinoa
    Rosenkohl
    Rosmarin
    Rote Beete
    Sardinen
    Spinat
    Süßkartoffeln
    Thymian
    Gelbwurz
    Zimt
    Zitrusfrüchte

    Mit all diesen Lebensmitteln kann man so ziemlich alles kochen was das Herz begehrt und nicht zu belastend für den Geldbeutel ist.

    Ich fasse das Ganze für euch noch einmal komplettierend zusammen und zeige euch Möglichkeiten zur Umsetzung:
    - 80% gesunde Ernährung. Burger King ist nicht gesund. Ich meine richtige Lebensmittel. (Das sind die fiesen
    Teile im Laden ohne Zutatenliste :))
    - 20% könnt ihr euch auch voll Bullshit ernähren. Das heißt: Wenn Ihr auf gesunde Ernährung steht und euer
    Cheatday ( falls Ihr einen habt ) am Sonntag ist, dann haut euch am Sonntag den Wanzt mit Pizza, Burger
    und allem was das Herz begehrt voll! Ich persönlich mag keine Cheatdays, wie bereits schon mal erwähnt,
    denn es kostet mich mehr Energie auf den Cheatday zu warten als dass er mir tatsächlich bringt. Aber wenn
    du cheatest, dann enjoy it und hab kein schlechtes Gewissen! Ein Salat macht nicht schlank und ein Burger
    macht nicht fett! Also hau rein und am nächsten Tag isst du wieder gesund. Ein gesundes Maß solltest du
    dabei finden.
    - KISS: Keep It Simple and Stupid. Iss wenn du Hunger hast und nicht weil du Bock hast und hör auf wenn du
    satt bist und nicht wenn du VOLL bist. Das heißt aber nicht, dass du jetzt alle 60 min zum Kühlschrank
    rennen musst und dein Proteinplateau halten musst. Kein Hunger kein Essen. Wenn du natürlich in der
    Trainingsphase bist, brauchst du ständig was. Gefährlich ist es nur Hunger mit Appetit zu verwechseln.
    Bewusst werden!
    - Trinke deine Kalorien nicht! Smoothies (Ich hasse dieses Wort) „Vitamin Water“ mit viel gesundem Zucker :-)
    Softdrinks etc….Ihr wisst, was grade alles im Trend ist.—-> Wasser, Tee und davon viel! Warum solltest du
    wertvolle Kalorien an ein Getränk verschwenden, wenn du was geiles Essen kannst. Das gibt
    LEBENSQUALITÄT!
    - Mach dir Ziele und stell dir die Frage WARUM du das überhaupt tust! Setze dir kurzfristige Ziele (z.B. von 5
    Pullups auf 10 Pullups in 4 Wochen) und langfristige Ziele (z.B. 7 Kg abnehmen in 3 Monaten, wobei das nur
    eine Zahl auf einer Waage ist) Keine Ziele - ziemlich traurig. Klar, kann dir alles egal sein und du isst einfach
    was du willst in Maßlosigkeit? Warum willst du der Beste sein? Schreibe dir alles auf und tell your Buddys!
    Sei stolz auf was du tust! BUT TAKE THAT SHIT SERIOUSLY!!!
    - QUITTERS NEVER WIN & WINNERS NEVER QUIT! Gib nicht auf! Jeder hängt mal durch! Keiner hat
    gesagt, dass es leicht wäre. Wenn es leicht wäre, könnte es ja jeder! Sobald du deine ersten Erfolge siehst,
    wirst du danach süchtig. Alles fällt dir auf einmal leicht und es ist gar nicht mehr so schwer mit der Disziplin.
    - Wenn Training ist, reiß dir den Arsch auf! Hör auf, auf Sparflamme zu trainieren! Willst du wirklich was
    erreichen oder willst du nur „allgemeine Fitness“ (nennen mir viele Klienten als ihr Ziel) in einem Lifestyle-
    Studio und Mädels oder Jungs abchecken? Man hört ja oft dass Ernährung 70-80% des Erfolgs
    ausmacht…..bringt aber nichts, wenn du auf „Sparflamme“ und „Bequem“ fährst! Get comfortable being
    uncomfortable.

    Also schau einfach täglich in den Spiegel und lebe deinen Tag als wäre es ABSICHT (Will Smith)

    Es geht nicht darum euer Leben komplett umzuschmeißen und ab jetzt radikal den Kühlschrank zu leeren und einkaufen zu gehen oder jeden Tag perfekt zu essen. Lasst euch Zeit dabei, aber nicht zu viel. Setzt euch hin, oder geht laufen, in die Sauna, ins Gym oder irgendwo hin, wo ihr eure Ruhe vor dem Alltag und der Arbeit habt und macht euch Gedanken über eure Ziele und findet eure Motivation. Das ETWAS für was es sich lohnt all dies durchzuziehen.

    Wenn du nur versuchst, das Alles nur ein bisschen umzusetzen, dann bist du schon ganz weit vorne ;) Ich bin für Gespräche und Fragen gerne bereit euch zu helfen.

    Ihr wisst wo ihr mich findet ;)

    Euer S.A.M

  • Unsere Faszien

    Bis vor einigen Jahren wurde das weiße Material um die Muskeln, Knochen, Gelenke, Organe, … einfach weggeschnitten, dem wurde keine weiter Beachtung geschenkt. Aktuell schenkt man ihnen jedoch größte Aufmerksamkeit – fast jeder hat irgendwann irgendwo schon mal etwas davon gehört.

    Was sind Faszien überhaupt?

    Ein gutes Beispiel sind die weißen Fasern bei einem Stück Fleisch – das sind Faszien. In unserem Körper halten Sie so einiges zusammen, eigentlich alles. Ohne Faszien würden wir nicht aufrecht stehen. Die Faszien ziehen sich Spinnennetzartig durch unseren ganzen Körper. Unsere Sehnen und Bänder auch Knorpel sind Faszien Material. Unsere Organe sind umschlossen von Faszien um am richtigen Ort zu bleiben. Unsere Muskulatur, unser kompletter Bewegungsapparat funktioniert über die Kommunikation in den Faszien.
    Bemerkenswert, das diesen Faszien – es scheint das alles nur über Sie läuft - so lange keine Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Aktuell sieht es so aus, als wäre dieses weiße Material das Wichtigste überhaupt in unserem Körper.

    Warum ist es wichtig meine Faszien zu „behandeln“?

    Faszien passen sich an. Wenn wir also jahrelang eine falsche Körperhaltung einnehmen und uns falsch bewegen, passt sich der Körper an. Faszien brauchen pflege, Sie wollen gut versorgt werden. Durch Bewegungsmangel, einseitige Ernährung und falsche Haltungen werden die Faszien spröde, verkleben und verdicken. Das Verletzungsrisiko steigt, Schmerzen vor allem im Bereich Rücken, Nacken und Knie sind die Folge. Was also tun um geschmeidig zu bleiben?
    Faszien wollen in die Länge gezogen werden. Durch klassische Stretches können wir hier schon einiges bewirken. Wichtig ist dabei, dass wir ganzheitlich strechen, z.B. die komplette vordere Körperlinie in die Länge ziehen, die komplette hintere Körperlinie und auch in die Rotation gehen.

    Das allein reicht unsern Faszien jedoch nicht aus, Sie wollen auch noch punktuell angegangen werden. Hier werden wir zum Jäger auf der Suche nach Schmerzpunkten, hört sich nicht so schön an tut aber unglaublich gut wenn so ein Schmerzpunkt mal nachlässt. Wer seine Faszien gut pflegt wird belohnt – geschmeidige Faszien verleihen uns einen elastischen, gesunden Körper. Wir bleiben jung und beweglich, beugen Schmerzen vor und entwickeln ein gesundes Körperbewusstsein.

    Wie starte ich meine Faszien Behandlung?

    Am besten hast du einen Trainer deines Vertrauens und lässt dir direkt Übungen zeigen, die für dich wichtig sind. Andernfalls zeigen wir dir hier einen Plan mit 3 der wichtigen Bereiche:
    - Behandle deine Faszien langsam, keine zu schnellen Bewegungen
    - Bleibe jeweils 2 Minuten bei jeder Körperregion
    - Rolle erst langsam über eine größere Fläche, suche dir einen Punkt auf dem du etwas bleibst
    - Reize nicht die volle Schmerzgrenze aus, bleibe etwa bei 70%


    Der 10 Minuten PLAN:

    Trigger Dich frei - zu Hause und/oder im Büro mit der GRID.

  • TRX TRAINER SUMMIT 2016 IN ATHEN

    Autor: Georg Kramer | Trainingsdeck Hamburg www.trainingsdeck.de

    We are TRX!
    We are Family! Und was für eine.

    Die Rahmenbedingungen waren nicht zu toppen: olympische Wettkampfstätten, eine exzellente Organisation und bombastisches Wetter.

    Die Inhalte des ersten internationalen TRX Summit in Europa standen dem in keinster Weise nach. Unter dem Motto „Cracking the Code“ wurden die Themen „Movement Prep“, „Power and Explosiveness“, „Strenght“, „Work Capacity“, „Reload“ und „Programming“ intensivst bearbeitet.

    Spannend war vor allem, die Köpfe, die hinter TRX stecken, in entspannter und sportlicher Atmosphäre kennenzulernen. Sowohl Randy Hetrick, Gründer und Erfinder, Fraser Quelch, verantwortlich für Training and Development sowie Chris Frankel, „the brain“ hinter dem Exercise Programming teilten ihren Wissens- und Erfahrungsschatz in großer als auch kleiner Runde. Die Teilnehmer konnten internationaler nicht sein, kamen unter anderem aus Australien, Russland, Rumänien, dem Libanon, Dubai, Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Kanada und den USA.

    Sämtliche TRX-spezifischen Themen fanden im olympischen Velodrom statt, was an sich schon eine beeindruckende Stätte ist. Eine Steigerung erfuhr das Summit dann noch durch die FACE-UP-Games im Olympiastadion, der olympische Spirit begleitete die Teams auch beim Medizinballwerfen, dem Staffelrennen, beim TicTacToe, Weitsprung oder Tauziehen.

    Ein weiteres Highlight war sicherlich der Run auf die Akropolis, um dort den Sonnenaufgang zu erleben. Nicht unbedingt für andere vereinzelte Touristen, die sich auch zu früher Stunde auf den Weg nach oben gemacht hatten, für die 200 TRX-Trainer aber schon.

    Am Ende blieb nur eines zu sagen: „Bis zum nächsten Jahr!“

  • TRX Studie

    Wir haben eine tolle und leistungsstarke Studie über die akuten und chronischen gesundheitlichen Vorteile des TRX-Trainings gefunden. Diese wurde durchgeführt von American Council of Exercise (ACE).

    Hier werden unabhängige und auf der Wissenschaft basierende Vorteile aufgezeigt, welche das TRX Training mit sich bringt.

    Viel Spaß beim Lesen (Studie in Englisch):
    https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/ACE_TRXStudy.pdf

  • Training und Immunsystem

    So schnell geht das, gestern war noch Wüstenroth-Tag und zack ist der Winter mit voller Kälte da.

    Und schon sieht man triefende Nasen und hustende Menschen überall.

    Was kann ich im Training tuen um mein Immunsystem positiv zu beeinflussen?

    Bewegung an der frischen Luft stärkt gerade bei ungemütlichen Witterungsbedingungen das Immunsystem und verhindert so Erkältungen. Wer auch im Winter regelmäßig seine Ausdauer trainiert, verringert sein Erkältungsrisiko um rund 50 Prozent. Durch die körperliche Anstrengung wird der Kreislauf angeregt und das Herz pumpt mehr Blut durch den Körper. Dadurch wird auch das Immunsystem aktiviert und Grippeviren, so wie Krankheitserreger wirkungsvoller bekämpft.

    Ein Problem im Winter sind die großen Temperaturunterschiede zwischen den beheizten Räumen und dem nasskalten Klima vor der Haustür. Man weiß nie was man anziehen soll. Dem Organismus fällt es schwer, sich rasch an die neuen Bedingungen anzupassen. So haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Auch hier gibt es die Möglichkeit etwas vorbeugend zu unternehmen. Das geht zwar nicht mit Sport, aber beispielsweise mit Wechselduschen. Auch ein regelmäßiger Gang in die Sauna stärkt das Immunsystem und schützt vor Erkältungen.

    Nur wie verhält es sich mit Krafttraining?

    Auch Krafttraining stärkt das Immunsystem durch die höhere Aktivität des Metabolismus. Hierfür eignen sich vor allem Kraftausdauer Einheiten mit dem TRX oder Dynamax Bällen. Wichtig hierbei sind ausreichende Erholungsphasen nach anstrengenden Workouts. Da die Aktivität des Immunsystems in der Erholungsphase nach Krafteinheiten etwas sinkt, da auch dieses sich erholen muss, sollten die Pausen nach den Einheiten nicht zu kurz sein.

    Am besten zieht Ihr euch den Temperaturen angepasst an, schnappt Euren TRX und trainiert an der frischen Luft. Anschließend raus aus den nassen Klamotten, gönnt Euch Ruhe und genießt die Vorweihnachtszeit.

    Make Your Body Your Machine

    Autor: Oliver Derigs

  • Der Weihnachtsmarkt ruft

    Wir sind uns alle einig es ist Winter.

    Was an manchen Orten durch Kälte und Schnee deutlich wird, sieht in anderen Teilen Deutschlands eher nach dem Herbstbeginn aus.

    Doch eins haben wir alle gemeinsam. Die Weihnachtsmärkte locken mit viel süßem und deftigem Essen. Also muss Winter sein.

    Für die gesundheitsbewussten Menschen ist ein Besuch des Weihnachtsmarktes nicht so einfach, wenn es um das Thema Essen und Trinken geht. Eine Tasse Glühwein kann mal schnell 250-300kcal bedeuten. Um das wieder zu verbrennen müßte man ca. 30min am TRX trainieren.

    Welche Alternativen bietet uns der Weihnachtsmarkt, um nicht von einem schlechten Gewissen oder einer spannenden Hose geplagt zu werden?

    Bleiben wir beim Glühwein. Eine leichte Alternative, wäre eine Tasse heißer Apfelwein oder Holundersaft. Beide liegen bei ca. 50kcal pro Tasse. Kommen wir zur Bratwurst mit Brötchen. 100g Bratwurst haben ca. 310kcal, ein Weißmehl Brötchen ca. 150kcal, Ketchup und Senf sind hier noch gar nicht dabei. Als Alternative würde hier ein Schweinebraten Brötchen passen. 100g Schweinebraten haben ca. 110kcal, lässt man das Brötchen weg, hat man einiges an Kalorien eingespart.

    Gebrannte Mandeln sind auf jedem Weihnachtsmarkt der Renner. Jedoch hat eine 100g Tüte gebrannte Mandeln ca. 500kcal. Meine Alternative sind heiße Maronen. Hier liegt eine 100g Tüte bei ca. 200kcal, also 300kcal weniger.

    Wer sportlich sehr aktiv ist und sich sonst gesund ernährt, darf natürlich auch einmal sündigen. Hier ist der entscheidende Faktor die Häufigkeit. Es ist ja Weihnachten und so eine extra Einheit Functional Training hat auch noch niemandem geschadet.

    Genieße die Adventszeit und viel Spaß auf dem Weihnachtsmarkt!

    Autor: Oliver Derigs

  • Top 10 Tools für Personal Trainer

    Autor: Stefan Liebezeit | Munich Personal Training Lounge http://www.munich-pt-lounge.de/

    Immer wieder werde ich von etablierten Coaches oder Existenzgründern gefragt, welches aus meiner Sicht die besten Tools im Bereich Personal Training sind. Dies ist natürlich eine sehr subjektive Einschätzung, da jeder PT eigne Vorlieben hat und es viele Bereiche (Reha & Prävention, Athletiktraining, Gewichtsreduktion, Rückbildung) im 1:1 Trainings gibt.

    Jedoch gibt es einige Tools die ich aufgrund verschiedener Merkmale für quasi unverzichtbar halte. Zu diesen Merkmalen zählen:

    1) Kosten-Nutzen-Verhältnis
    2) Breites Anwendungsfeld
    3) Ortsunabhängigkeit bzw. leicht zu transportieren
    4) Hohe Materialqualität - Lebensdauer

    Basierend auf diesen Merkmalen soll deutlich werden, dass es nicht lohnt sich als PT eine Kraftmaschine wie z.B. eine Beinpresse zuzulegen. Diese kann nur für eine oder wenige Übungen genutzt werden, sie kostet mehrere tausend Euro und ist durch Gewicht und Größe ortsgebunden. Oder hat jemand von euch schon mal versucht sich eine Beinpresse unter den Arm zu klemmen um mit seinen Kunden im Park zu trainieren?

    Hier also meine Top 10 der für mich essentiellen Tools im Personal Training. Ich habe diese noch in Kategorien unterteilt um deren Einsatzmöglichkeiten besser darzustellen.

    Kategorie: Gewebequalität (Schaffung von Mobilität und Flexibilität)

    TOOL 1: FOAM ROLLER

    Der Foam Roller ist für mich ein definitives must-have im Bereich Gewebearbeit. Es handelt sich meist um Kunststoffrollen mit einem Durchmesser von 12-15 cm in verschiedenen Längen. Ich bevorzuge Rollen mit einer Länge von mehr als 30 cm, da die größere Fläche gerade beim Bearbeiten des oberen Rückens angenehmer ist. Es gibt unterschiedlichen Modelle und unterschiedliche Härtegrade. Optimal wäre mehrere unterschiedliche Foam Roller einzusetzen. Wer sich auf einen festlegen möchte, sollte nicht unbedingt die härtesten Modelle wählen.

    TOOL 2: MASSAGEBÄLLE

    Ein Massageball stellt die optimale Ergänzung zum Foam Roller dar. Mit den kleineren Bällen kann punktueller und damit gezielter sowie intensiver gearbeitet werden. Ursprünglich wurden hier oft reguläre Tennisbälle verwendet. Da diese oft zu weich sind und schnell ihre Form verlieren würde ich zu professionellen „Faszien-Bällen“ oder LaCross Bällen raten.

    TOOL 3: MASSAGE STICK

    Ein Massage Stick hat den Vorteil, dass ich damit als Personal Trainier im Gegensatz zum Foam Roller direktes Feedback vom Gewebe erhalte und so mehr Gefühl für besonders betroffene Körperstellen bekomme. Zudem haben Kunden mit Schulter- oder Handgelenkproblemen häufig Schmerzen beim Stützen um den Foam Roller zu nutzen. Hier kann ich mit dem Stick unterstützen.

    TOOL 4: IASTM (Instrument Assisted Soft Tissue Mobilization) - Tool zur manuellen Behandlung des Gewebes 

    Die Wiederentdeckung bzw. der Newcomer in diesem Bereich. Sie runden das Portfolio der Gewebe-Tools ab. Gerade der Einsatz in schwer zugänglichen Bereichen wie der Frontline oder dem Schulter-Nacken-Bereich macht dieses Tool zu einem der weiteren must-have. Auch hier hat der Personal Trainer durch den händischen Einsatz wieder ein direktes Feedback der bearbeiteten Struktur.

    _________________________________________________

    Kategorie: Aktivierung und Warm Up

    TOOL 5: MINIBANDS

    Die kleinen Gummibänder sind in Sachen Einsatzspektrum sowie Größe-Gewicht kaum zu schlagen. Es gibt Sie in unterschiedlichen Stärken, so lassen sich die Minibands optimal für die Erhöhung des Widerstandes von beliebigen Übungen einsetzen. Durch ihre Breite sitzen sie gut und schneiden nicht in die Haut ein. Eine der klassischen Übungen ist der Lateral-Walk zur Aktivierung der Hüftmuskulatur und zum Warm Up.

    TOOL 6: AGILITY LADDER

    Diese „Bodenleitern“ gibt es in verschiedenen Ausführungen. Mein Favorit sind die Varianten mit verstellbaren Sprossen und alternativen Indoor- und Outdoor- Befestigungen (Saugnäpfe, Heringe). Die Leiter sollte mindestens 8 Sprossen haben bzw. eine Länge von ca. 4 m oder mehr. In der Regel lassen sie sich leicht auf- und abbauen und werden mit einer kleinen Tasche zum Transport geliefert. Der Vorteil der Leitern ist ein spielerisches Warm Up mit hohem koordinativem Anspruch. Hierdurch erfolgt sowohl eine physische als auch psychische Vorbereitung auf das Training.

    _________________________________________________

    Kategorie: Hauptteil – Performance

    TOOL 7: SUSPENSION TRAINER

    Für mich die „Eierlegende-Woll-Milch-Sau“! Kaum ein anderes Gerät bietet so vielfältige Einsatzmöglichkeiten wie der Suspension Trainers. Seine Vorteil: ein instabiles System zum Training von Koordination und Balance und gleichzeitig so stabil, dass man effizient an Kraft & Explosivität arbeiten kann. Außerdem kann der gesamte Körper in allen Bewegungsmustern von jedem Leistungslevel (Anfänger, Fortgeschritten, Profi) trainiert werden.

    TOOL 8: KETTLEBELL

    Ein Tool welches man definitiv mit Respekt behandeln sollte. Die Eisenkugel wird normalerweise für spezielle KB Techniken wie den Swings und Get Ups eingesetzt. Dies sind geniale Übungen mit einem hohen technischen Anspruch und genau aus diesem Grund auch sehr anspruchsvoll. Die KB dienen hervorragend als Zusatzgewicht bei Kniebeugen (Goblet Squat) oder finden bei korrigierenden Übungen ihren Einsatz. Aufgrund des - meiner Meinung nach - besseren Handlings würde ich die klassischen, russischen KB empfehlen, anstatt der moderneren Competition Kettlebells.

    TOOL 9: SOFT MEDIZINBALL

    Die großen Soft Medizinbälle, sind eine spezielle Art von Medizinbällen. Sie haben insgesamt einen größeren Durchmesser und sind weicher als andere MB. Dadurch lassen sie sich zum einen besser Fangen und zum anderen wird das Verletzungsrisiko reduziert. Mit dem speziellen Partnerbasierten Trainingssystem welches vor allem auf Explosivität und Geschwindigkeit ausgelegt ist, können alle 10 Physical Skills trainiert werden. Dies macht den großen Soft MB zum absoluten Allrounder.

    TOOL 10: SLIDE PADS

    Die kleinen Kunststoff Pads gibt es in verschiedenen Varianten um sie entweder auf glatten Oberflächen (Fliesen, Parket) oder unebenen Oberflächen (Teppich, Kunstrasen) einzusetzen. Es gibt auch Sets, die beides können. Die Pads arbeiten mit Reibung als Widerstand, indem ich sie unter Händen oder Füßen verwende. Gerade durch diese Art des „Gleit-Trainings“ ergeben sich viele neue und zum Teil sehr gelenkschonende Übungen im Personal Training.

    _________________________________________________

    Für welche der genannten Tools ihr euch am Ende entscheidet ist euch überlassen. Die Liste kann natürlich
    auch noch beliebig ergänzt werden.

    Wer allerdings ein ganzheitliches Training anbieten und dabei auch noch ortsunabhängig sein möchte, kommt an diesen 10 Tools als Grundausstattung nicht vorbei.

Artikel 21 bis 30 von 74 gesamt

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. ...
  7. 8