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Nährstoffe, die nähren! Denn Du bist, was Du isst!

Autor: Eri Tröstel // BEWEGUNGSDIMENSION // www.bewegungsdimension.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zucker (Kohlenhydrate), Eiweiße (Proteine) und Fette (Lipide).

Diese Worte sind vielen durchaus bekannt. Doch oft nur oberflächlich. Was wirklich hinter diesen nährenden Substanzen steckt, wissen tatsächlich immer noch die wenigsten Menschen, wenn sie nicht gerade in dieser Materie arbeiten.

„…. Ich würde mich ja gerne gesünder, eiweißreicher und kohlenhydratärmer ernähren,… aber ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht was ist eigentlich was…?“

Diese und ähnliche Aussagen wiederfahren mir immer noch viel zu oft in meinen Beratungsstunden. Selbst im privaten Umfeld sind die Antworten ähnlich. Es wird viel gesprochen über gesunde, vitale, kraftvolle Nahrung. Aber so richtig wissen, was ist denn eigentlich was, tut der Laie nicht. Muss er auch nicht, ausser er möchte die Ernährung nutzen um seine Gesundheit auf Vordermann zu bringen und seine Leistung steigern.

Ein Grund, weshalb viele Diäten z. B. mit kohlenhydratarmer und eiweißreicher Ernährung - wenn überhaupt - nur eine begrenzte Zeit funktionieren. Der Organismus benötigt einen gewissen Anteil von allen Makronährstoffen. Der Körper ist eine sehr schlaue Einheit und weiß es im Inneren sowieso. Unbewusst werden nach einer bestimmten Zeit die Regeln gebrochen und bei einer plötzlichen Heißhungerattacke doch wieder eine Portion Nudeln konsumiert.

Wenn Du verstehst, warum alle drei Stoffe wichtig für den Stoffwechsel und die Grundversorgung sind, wird Dir hier deutlich besser eine sinnvolle Umstellung gelingen. Wirkungsvoll und nachhaltig! Am besten ein Leben lang!

Einfach erklärt in drei einfachen Schritten:

  • Schritt 1: Was sind Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette?
  • Schritt 2: Welche Funktionen haben sie?
  • Schritt 3: Welche Zusammenhänge gibt es mit Deiner Gesundheit?

Schritt 1:

Was haben ein Weizenmehlkorn und eine menschliche Knochenzelle gemeinsam? In ihren kleinsten Einheiten besteht ein Korn aus Makronährstoffen. Zum Teil die Knochenzelle auch.

Genauer betrachtet besteht z. B. eine 100 g Weißbrotscheibe zu 50 g aus Kohlenhydraten, 40 g Wasser, 10g Eiweiß und etwas Fett.

Je nach Gewichtung sprichen wir von kohlenhdydratreichem Essen (z. B. Weißbrot oder Nudeln).

Kohlenhydrate

Ein Knochen besteht aus über 50 % nicht körpereigenen Substanzen wie Eiweiß, Wasser und Kohlenhydraten. Also auch aus Makronährstoffen. Wasser zählt übrigens ebenfalls zu den Makronährstoffen.

Proteine

Der Körper besteht sogar zwischen 50-70 % insgesamt aus Wasser.

Wasser kommt in vielen Geweben vor, wie in Knochen, Blutplasma oder Muskeln.

Das reine Körpertrockengewicht besteht dann aus ca. 20 % Kohlenhydraten, 45% Eiweiß und zu 35 % aus Fett.

Fette

Grob gesagt, diese Makonährstoffe sind die Basis eines jeden Menschen.

Schritt 2:

Makronährstoffe sind nährende Stoffe für den Körper. Ohne diese Stoffe gäbe es keinen lebensfähigen Organismus. Fette und Kohlenhydrate sind v.a. an der Energiegewinnung beteiligt, deswegen auch die Bezeichnung - Brennstoffe.

Dabei ist Fett ein doppelt so hoher Energielieferant wie Kohlenhydrate und zudem ein wichtiger Transporter für Mikronährstoffe (z. B. Vitamine).

Tipp:

Diese Info für sich nutzen!

Iss so viel Gemüse wie möglich roh und mit ein wenig gesundem Öl wie z. B. einen üppigen Salat mit einem leckeren Öldressing. Hier brauchst Du in der Menge nicht geizen sondern großzügig Dich satt essen.

Sommer Salat Dressing

Fett ist aber nicht nur ein Energiebringer, Fett schützt Dich. Zum einen wie ein Schutzmantel vor Kälte und zum anderen schützt es die inneren Organe.

Kohlenhydrate sind nicht nur Energielieferanten, sondern auch Energiespeicher. Ein zuviel davon wird gespeichert und eingelagert, was bedeuten kann, dass Du zunimmst und alles einlagerst, was nicht verbrennt werden kann.

Zudem sind sie Verdauungshelfer und Bestandteile von Knochen, Knorpel und Bindegewebe. Sie regulieren den Wasser- und Elektrolythaushalt mit. Also viele wichtige Aufgaben.

Auch Proteine haben ebenfalls verschiedenste und wichtige Funktionen. Sie schützen vor Krankheiten, beeinflussen Blutgerinnung, Aufbau und Formgebung von Zellen (z.B. Aufbau von Muskelzellen), Transport- und Speicherfunktion von wichtigen Substanzen (z. B. Sauerstoff- oder Fetttransport, Eisenspeicher). Ebenso sind Hormone und Enzyme Bestandteile der Proteine (z.B. Insulin).

Schritt 3:

Je besser und ausgewogener Deine zugeführten Makronährstoffe sind, desto besser geht es all Deinen Zellen, Deiner Basis, Deinem Körper und letztendlich Dir!

Mikronährstoffe

Im Vergleich mit den Makronährstoffen untescheiden sich diese tatsächlich von ihrer Größe. „Makros“ sind folglich die größen Bausubstanzen.

„Mikro“ steht für „klein“ (wie Mikro-skop). Mikronährstoffe werden in zwei Haupgruppen geteilt: Vitamine und Mineralstoffe,

Auch hier wieder drei einfache Schritte:

  • Schritt 1: Was sind Vitamine und Mineralstoffe?
  • Schritt 2: Welche Funktionen haben sie?
  • Schritt 3: Welche Zusammenhänge gibt es mit Deiner Gesundheit?

Schritt 1:

Vitamine und Mineralstoffe zählen zu den Vitalstoffen -chemisch unterschiedliche Substanzen, aber alle an Verdauungsprozessen beteiligt.

Vitamine kommen in Gemüse, Obst, Pflanzen, Eiern, Getreide- und Milchprodukten vor. Wenige Ausnahmen bildet der Körper selbst.

Mineralstoffe sind grob gesagt Salze und Elektrolyte. Sie werden wiederum in zwei Gruppen unterschieden:

1. Mengenelemente 2. Spurenelemente
 

Benötigen Sie verhältnissmäßig „viel“, deswegen der Name „Mengen“

 

 

 

Benötigen Sie nur „Spuren“

 

Sind teilweis lebenswichtig, teilweise entbehrlich und manche sind gifitg

 

·         Kalium

·         Natrium

·         Kalzium

·         Chlor

·         Phosphor

·         Schwefel

·         Magnesium

 

Lebenswichtige Spurenelemente:

·         Eisen

·         Jod

·         Fluor

·         Kobalt

·         Chrom, Kupfer, Mangan, Molybdäm, Selen, Zink

 

 

Genauso wie die Makronährstoffe, sind auch die Mikronährstoffe Substanzen, die Du nicht nur zu Dir nimmst, sondern Dein Organismus auch daraus besteht.

Noch einmal zu dem Knochen, er besteht neben Makronährstoffen auch aus Salz (Calciumphoshphat), also aus einen Mineralstoff.

Nicht nur Mineralstoffe sind Bestandteile in uns, auch Spurenelemente sind teilweise kleine Bestandteile von uns. Eisen ist Bestandteil von Hämoglobin (Blut), Jod von Schilddrüsenhormonen und Chrom, Kupfer, Selen, Zink usw. sind in Enzymen (wie die Makronährstoffe). Teilweise setzen sie aber auch chemische wichtige Prozesse in Takt wie z. B. das Vit. A beim Sehvorgang.

Schritt 3:

Den Zusammenhang von Gesundheit und Krankheit bei Vitaminen und Mineralstoffe weißt Du mit Sicherheit. Ein langfristiger Mangel von bestimmten Mikronährstoffen würde Dich krank machen.

Ein Beispiel an dem Vitamin A sollte Dir aber nochmals die Wichtigkeit zeigen:

Massive Mangelerscheinungen können zu:

  • teilweise irreversiblen Augenschäden
  • Mann:
    • Spermienproduktion Stillstand
    • Rückbildung Hoden
  • Frau:
    • - Austrocknung der Schleimhaut
    • - Störungen im Östrogenzyklus
    • - Ausbleiben der Empfängnis
    • - bei Einnistung sogar Gefahr auf Absterben des Embryos
  • Kinder: Wachstumsstörungen
  • zusätzliche Knochenbildungen z.B. im Ohr

Sehr bedenklich und einschüchternd die Folgen eines Mangels. Jedoch ist ein Mangel von Vit. A ist in den Industrieländern sehr selten.

Ein Mangel an diesem Vitamin kommt höchstens in Zusammenhang von massiven Erkrankungen im Organbereich wie z.B. medikamentös unbehandelter Morbus Chron oder bei Leberschäden wie er bei Alkoholkranken sein kann.

Aber keine Panik! Deutschland ist laut DGE „kein Vitaminmangelland“!

Das deutsche Krebsforschungszentrum und das Bundesinstitut für Risikobewertung sehen unsere normale Versorgung als ausreichend. Es kann sich sogar laut Wissenschaftlern als ungünstig erweisen, Vitamine wie das Vitamin A ergänzend zu nehmen. Genaue Angaben und Supplementierung sind jedoch immer individuell bei jedem Menschen zu betrachten. Wir empfehlen daher, genauere Informationen für Deinen Bedarf von einem Arzt oder gut ausgebildeten Ernährungsberater / Wissenschaftler oder Vitalstoffberater einzuholen! Denn, selbst wenn Deutschland nicht als Vitaminmangelland bezeichnet wird, eigenverantwortlich Vorsorge zu betreiben und sich gut um seine Gesundheit und Nahrunsmittel zu kümmern, macht immer Sinn – Du bist was Du isst! #

Zusammengefasst

Makro- und Mikronährstoffe werden sowohl durch Nahrung als auch Getränke aufgenommen. Beide sind lebensnotwendig. Beide Substanzen setzen sehr wichtige Prozesse in Gang und halten den Organismus in Fahrt. Sie sind wie das Benzin in einem Auto! Ohne das richtige Benzin kannst Du nicht losfahren.Und ohne eine sinnvolle, vitalstoffreiche Ernährung kannst Du nicht lange aktiv, fit und gesund bleiben.

Sei Dein eigener Turbo, viel Freude mit Deiner gesunden, vitalen Ernährung.

Eri Trostl

Bewegungsdimension – Eri Trostl – Lerchenauerstr. 177 – 80935 München

www.bewegungsdimension.de

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